Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
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Bei bieſen Worien drückte der Prinz die Hand des Marquis und ging langſam zu dem Pavillon des Königs.

„Schande über mein Mannesalter und meine Lebens⸗ klugheit,“ murmelte Montagu, tief gekränkt und aufge⸗ bracht über ſich ſelber.„Wie jener liſtige Zwerg mich Satz für Satz und Schritt für Schritt weiter führte, bis alle unſere Pläne— alle unſere Furcht und Hoffaung dem offenbar wurden, der ſie nur als Feinde anſieht. Anna mit Einem verlobt, der ſchon in der feurigen Ju⸗ gend ſo zu täuſchen und zu betrügen vermag!— War⸗ wick hieher verlockt durch ſchöne Worte, auf den Willen Eines, dem Italien— Knabe, hier vergaßeſt Du Deine Liſt!— gelehrt, wie die Großen nicht ermordet werden, ſondern verſchwinden] Nein, ſelbſt dieſe Niederlage belehrt mich jetzt. Aber richtig— richtig! Clarenee's Regierung iſt unmöglich und die Laneaſters von üblen Vorbeheutungen begleitet; und uͤbrigens ſteht auch mein Sohn durch ſeine Verbindung mit der Lady Eliſabeth dem Throne näher, als irgend ein anderer Unterthan. Wollte der Himmel, der König könnte dennoch— aber pfui über mich! Dies iſt keine Stunde, über meine eigene Vergrößerung nachzudenken; lieber laß mich gleich fliehen und Oxford warnen, der hurch meine Unbeſonnenheit in Gefahr gekommen iſt.“

Bei dieſem Gebanken, welcher zeigte, daß Montagn bei all ſeiner weltlichen Geſtunung eine der erſten Pflich⸗ ten eines Ritters und Cavaliers nicht vergaß, eilte der Marquis den Gang hinauf in der entgegengeſetzten Rich⸗ tung, welche Glonceſter eingeſchlagen und befand ſich bald auf dem Hofplatze, wo eine muntere Geſellſchaft

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