Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
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11 quls an; aber ob er durch dieſe Worte Montagu aus⸗ forſchen wollte nud ob dieſer Blick ihm hinlänglich zeigte, daß es zwecklos oder gefährlich ſei, deutlicher zu reden, er fuhr mit veränderter Stimme fort:Genug davon Warwick wird die Leerheit ſolcher Pläne entdecken, und wenn er landet, ſo müſſen ſeine Trompeten nach einem belebenderen Takte blaſen. John Montagu, glaubt Ihr nicht, daß Margaretha von Anjon und die Lancaſt⸗ rier Euren Bruder für ihre Seite zu gewinnen ſuchen werden. Darin liegt die wahre Gefahr fuͤr Eduard, nir⸗ gends ſonſt.

Und wenn das iſt, ſagte Montagu, ſeines Zu⸗ hörers Geſicht beobachtend. Richard ſutzte und nagte an ſeiner Lippe.Hört mich an! fuhr der Marquis fort ich wiederhole, ich möchte gern hoffen, daß Eduard den Grafen beſänftigte; aber wenn nicht, ſo mag ſich Warwick lieber, als entehrt und gekränkt zu bleiben, mit Laneaſter verbinden, und Ihr vereint Euch mit ihm als Anna's Verlobter und Gemahl; was liegt auch daran, welche Puppe auf dem Throne ſitzt? Wir und Ihr werden die Herrſcher ſein, oder wenn Ihr es verwerft, fügte der Marquis hinzu, indem er die Eiferſucht des Herzogs liſtig zu erregen meinteHeinrich hat einen Sohn einen ſchönen und, wie man ſagt, tapfern Prinzen ſorgfältig in der Kenntniß unſerer engliſchen Geſetze unterrichtet, und der, wie Lord Oxford mir ver⸗ flchert, der einigermaßen das Vertrauen der Laneaſtrier genießt, mit Freuden alte Fehden vergeſſen und War⸗ wick Vater, und meine Nichte Gemahlin und Prinzeſſin von Wales nennen würde.