Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Entſchuldigungen begleitet, führte die Nothwendigkeit an, das Oberhaupt eines berühmten Hauſes zu ver⸗ ſöhnen, welches ſörmlich in ein Buͤndniß mit der Dyna⸗ ſtie von York getreten war und verlieh ſeinem früheren Günſtling als Entſchädigung die Marquiswürde. Der politiſche König machte Montagn, indem er ihm den Reichthum und den Anhang der Percy nahm, als einen jüngeren Bruder verhältnißmäßig arm und unbedeutend, wodurch er von Eduards Gunſt abhängig wurde, und nahm ihm ſo, wie er glaubte, die Macht, Unheil zu ſtiften; zu gleicher Zeit beſtand er mehr als je auf ſeiner Gegenwart, behielt ihn beſtändig bei Hofe und über⸗ wachte alle ſeine Handlungen.

Nein, Mylord, ſagte Richard, mit großer Leb⸗ haftigkeit die Unterredung fortſetzend, die er begonnen hatte,beim heiligen Paulus, Ihr thut mir großes Unrecht, wenn Ihr den tiefen Kummer bezweifelt, den ich über die unglücklichen Ereigniſſe empfinde, die zu der Trennung meiner Verwandten geführt haben! England ſcheint mir ſein Lächeln verloren zu haben, indem es den Ruhm von Graf Warwicks Gegenwark verloren hat, und Clarence iſt mein Bruder und war mein Freund, und Ihr wißt, Montagu, wie theuer meinem Herzen die Hoffaung war, die ſanfte Lady Anna zu meiner Gattin zu gewinnen.

Prinz, ſagte Montagu plößtzllich,obgleich der Stolz Warwicks und die Ehre unſeres Hauſes die öffent⸗ liche Bekanntmachung der Urſache verboten hat, die meinen Bruder zur Rebellion antrieb, ſo ſeid doch Ihr wenigſtens mit dem Geheimniß bekannt*