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„Pah! beim heiligen Paulus! Eure ſcheinbare Un⸗ verſtändigkeit beweist Eure Loyalität; aber gegen mich, des Königs Bruder, könnet Ihr wohl offen reden. Ihr wißt ja wohl, daß der König vorher mit der Lady Eleo⸗ nore Talbot verlobt war, daß dieſes vom Papſte nicht aufgehobene Verlöbniß ſeine Vermählung mit Eliſabeth geſetzwidrig macht, daß ſeine Kinder, wollte der Himmel, es wäre nicht ſo! als Baſtarde können übergangen wer⸗ den, wenn Eduards Leben fie nicht mehr vor den ſcharfen Augen der Menſchen ſchützt.“
„Ah!“ ſagte Montagu gehankenvoll,„und in dieſem Falle würde Georg von Clarence die Krone tragen und ſeine Kinder über England regieren.“
„Verhüte Gott,“ ſagte Richard,„daß ich behaupten ſollte, Warwick habe daran gedacht, als er Georg der Hand Iſabellens für würdig hielt. Nein, es könnte nicht ſo ſein; denn ſo klar auch der Anſpruch ſein mag, ſo wären doch die ſtark und mächtig, die ſich demſelben widerſetzen würden, und wie Ihr ſehen werdet, iſt Cla⸗ renee nicht der Mann, um kühn zu ringen, ſelbſt nicht nach einem Throne. Überdies iſt er zu ſehr dem Wein und Vergnäügen ergeben, als daß man vermuthen ſollie, er werde den König überleben.“
Montagu richtete ſeine durchbringenden Augen auf Richard, ſenkte ſie aber beſchämt vor jenem feſten, tie⸗ fen und unergründlichen Blicke, der die Herzen Anderet zu durchdringen ſchien, ohne jedoch etwas von dem eige⸗ nen Herzen zu verrathen.
„Glücklicher Glarenee!“ fuhr der Prinz mit tiefem
Seufzer und nach einer kurzen Pauſe fort—„der Gatt
einer 9 können müßt ſ Bruder Monta ſchaft z zu erha ſchoͤner anderer rence.
Welt,
ungleich ſcheine, zutreten


