h möchte
Erzbiſchof, ad, deſſen en Lecker⸗ m Lernen. r, die ich abe. Stu⸗ h mit dem der Kirche Abendeſſen
ſeid zu zähe eim Lernen natik Mar⸗ lenderte mit en hinunter. und zu einer
der Energie twicks, doch Geiſt nennen 3 einer von bigkeiten zur nen Scharf⸗ n weiſen und vir beſonders keit zu ſagen naufgeregten
23
Leidenſchaften des großen Miniſters und des aufſtreben⸗ den Hofmannes; ſein natürlicher Verſtand war auch von großer Gelehrſamkeit genährt. Georg Nevile war von einem italieniſchen Geiſtlichen in all der ſcharfſinnigen Diplomatik der Kirche auferzogen; und ſein Ehrgeiz, der unkirchliche Gegenſtände verachtete, obgleich er ein⸗ willigte, die Stelle des Kanzlers zu bekleiden, war in jenem Königreich über Könige concentrirt, welches die erhabenen Beherrſcher des religiöſen Rom belebt hatte. Obgleich, wie geſagt, noch in dem Alter, wo die Nei⸗ gungen gewöhnlich lebhaft ſind, liebte Georg Nevile kein menſchliches Geſchöpf— ſelbſt nicht ſeine Brüder — auch nicht Koͤnig Eduard, der bei allen ſeinen Laſtern in hohem Grade das Geheimniß beſaß, welches die Her⸗ zen der Menſchen gewinnt. Seine frühe und gänzliche Hingebung an die große religiöſe Gemeinſchaft, die von den Laien getrennt war, um ſie im Zügel zu halten, ent⸗ fremdete ihn ſeinen Verwandten; und ſeine überlegene Gelehrſamkeit diente nur dazu, ihm eine ruhige und eifige Verachtung gegen Alle einzuflößen, welche das Vorur⸗ theil, wie er es nannte, für theuer und koſthar hielten. Er verachtete des Ritters haltloſen Ehrgeiz— des Bür⸗ gers verſchlagene Redlichkeit. Für ihn exiſtirte nichts, was man einen Grundſatz nennen konnte, und das Ge⸗ wiſſen ſelber lag todt da in den Falten einer eingebildeten Ausnahme von aller Verantwortlichkeit gegen die un⸗ verſtändige Heerde, die nur Wolle und Fleiſch für den geiſtlichen Hirten war. Doch wenn gleich ein wenig pedantiſch, hatte er in ſeinem Weſen eine Lieblichkeit, eine Eleganz und Politur, die wohl für ſeinen hohen


