„Entlaß meinen Begleiter, Georg— ich möchte gern mit Dir reben,“ flüſterte Mantagu.
„Ihr verſteht kein Latein?“ ſagte der Erzbiſchof, ſich mit mitleidigem Blicke an Neyile wendend, deſſen Augen mit verliebten Blicken auf die delikaten Lecker⸗ biſſen gerichtet waren,„es iſt nie zu ſpät zum Lernen. Halt, hier iſt eine Grammatik der Zeitwörter, die ich mit eigener Hand für die Jugend aufgeſetzt habe. Stu⸗ dirt Euer amo und Euer monéo, während ich mit dem hochſtrebenden Montagu über Angelegenheiten der Kirche verhandle. Ich erwarte, daß Ihr vor dem Abendeſſen noch von beiden das erſte Tempus mißt.“
„Aber— ⁴
„O nein, kein Aber. Ich fürchte, Ihr ſeid zu zähe für die Pritſche, welche die zarte Jugend ſehr beim Lernen unterſtützt.“ Der Prälat nöthigte ſeine Grammatik Mar⸗
maduke's widerſtrebenden Händen auf und ſchlenderte mit ſeinem Bruder einen von den einſamen Gäͤngen hinunter.
Lang und lebhaft war ihre Unterrehung und zu einer Zeit auch ihr Streit heftig.
Der Erzbiſchof beſaß ſehr wenig von der Energie Montagu's oder dem ungeſtümen Weſen Warwicks, doch beſaß er weit mehr von dem, was wir jetzt Geiſt nennen und was vom Talente verſchieden iſt, als einer von Beiden; das heißt er beſaß nicht ihre Fähigkeiten zur Handlung, doch beſaß er ein Urtheil und einen Scharf⸗ ſinn, welche machten, daß man ihn für einen weiſen und verſtändigen Rathgeber hielt. Dies ſind wir beſonders wegen des Geiſtlichen Liehe zur Gemächlichkeit zu ſagen
genöthigt, und wegen ſeiner Freiheit von den aufgeregten
Leiden
den H großer einem Diplon der un willigt jenem erhabe Obglei gunger kein m — aue in hoht zen de Hingel den La fremde Gelehr Verach theil,
Er vere


