Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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meine Herren. Man ſieht nicht oft Reiter in Seide und Sammet auf dieſen Wegen.

Freund, ſagte Montagu,möge der Friede, den wir unter der weißen Roſe genießen, die Anzahl aller Reiſenden durch unſer Land vermehren, mögen ſie nun Sammet oder Wollenzeug tragen!

Friede, Herr, entgegnete der Reiter in rauhem ToneFriede iſt kein Segen für arme Leute, wenn er nicht noch etwas mehr bringt als das bloße Leben nämlich die Mittel, in Sicherheit und Ruhe zu leben. Der Friede hat nichts gethan für die Armen Englands. Warum ſeht Ihr nach jenem grauen Thurme hin? Der Beſitzer iſt gewiß ein Ebelmann und Ritter; aber geſtern brach er mit ſeinen Leuten in das Haus eines Pächters, entführte ſein Weib und ſeine Töoͤchter in jenen Thurm, und weigert ſich, ſie herauszugeben, bis der Land⸗ mann ſte mit dem halbjährigen Ertrage ſeines Gutes ausloͤst.

Eine gemeine und ungeſetzliche Handlung, ſagte Montagu.

Ungeſetzlich! Aber das Geſetz will keine Notiz da⸗ von nehmen warum ſollte es auch? Iſt es nicht unge⸗ recht, wenn es den Ritter beſtraft und des Koͤnigs Bruder nicht anzuruͤhren wagt?

Wie ſo, Herr?

Ich ſage, des Königs Bruder. Kaum iſt es einen Monat her, als vierundzwanzig Perſonen unter Anfüh⸗ rung des Herzogs Clarence mit Gewalt in das Haus

einer Dame eintraten und ſich ihrer Iuwelen und ihres Geldes bemächtigten, unter irgend einem Vorwande,

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