beſtimmt war, und hielten im langſamen Schritt des Ach, ermüdeten Pferdes aus, welches den ſpärlichen Ertrag der eigene Acker auf die Tenne oder zur Mühle brachte. Aber obgleich hier d das ſchöne England jetzt für die Augen eines Okonomen gerkrie oder Philantropen, mit ſeiner abwechſelnden Cultur, ſei⸗ zwiſch nen breiten Wegen, ſeinen weiß abgeputzten Villen und Hofe ſeinen zahlreichen Dörfern vielleicht ein lächelnderes ten E
Antlitz zeigt— ſo hatte doch für den Liebhaber der Na⸗ K
tur, der friſch von dem kindlichen Zeitalter der Poeſie plötzli⸗
und Romantik herkam, das reiche und liebliche Grün, auf ei
welches unſerm Mutterlande den Namen des grünen Eng⸗ Kleidꝛ lands gab, ſeine wilden Wälder und bedeckten Baum⸗ grüner gänge, die der Einbildung phantaſtiſche Aheuteuer darbo⸗ von be 6 ten; ſeiner ruhigen Weideplätze, mit friedlichen Heerden litäriſe 4 überſäet, und von Zeit zu Zeit von der rauhen und tigen ſchnarrenden Stimme des Schäfers belebt— einen Reiz, Eine
den wir nur beim Leſen unſerer ältern Schriftſteller be⸗ in zwe
greifen können. Denn das Land ſelber diente jener berühr
gemiſchten Phantaſte und Betrachtung, welche das auf⸗ einem
regende und ehrgeizige Leben der Städte und der Civili⸗ einigu
ſation größtentheils aus unſerer ſpäͤteren Literatur ver⸗ vor der
bannt hat. ritt au
Selbſt die Stirn des gedankenvollen Montagu er⸗ kürzere
heiterte ſich, als er ſich umſah, und er ſagte zu Mar⸗ ſtalt,
maduke mit ſanfter und gedämpfter Stimme:„Mich zugebu
dänkt, junger Vetter, daß in ſolchen Scenen wie dieſe, über ſe
die thörichten Reime, die man uns in unſerer Kind⸗ d
heit gelehrt, von den berühmten Wäldern und dem ihe ar
aagte n
Kukuk des Sommers, von dem kühnen Robin und dem Mähchen Marian, wieder in unſern Ohren klingen.


