triß des he blaue und dem leidung altfran⸗
iſſiſchem ung auf von der ngenden icht nur alt und ne uner⸗ en. Sie ich noch em Be⸗ en, der acht ge⸗ atte fie elt; ſie . Fähig⸗ ihrem zt; ihr n, hoch n Hoff⸗ vor iht eruhigt
35⁵ — von den drückenden Sorgen der Armuth befreit— war ihre Phantaſie frei, den Phantasmen der ſanguini⸗ ſchen Jugend durch das luftige Land der Träume zu folgen. Und daher kam es, daß das Mädchen verändertwar!
Bei dem Anblick der zarten Schönheit— des ruhigen und gemeſſenen Ausdrucks— der Hofkleidung— und der edlen Miene Sibylla's— wich Nicolaus Alwyn zurück und wurde blaß— er wunherte ſich nicht mehr, daß ſie Marmaduke zurückgewieſen und ſitutzte bei der Erinnerung an die kühnen Gedanken, die er ſelber, als ſie arm und freundlos geweſen, zu hegen gewagt.
Das Mädchen lächelte über die Verwirrung des jungen Mannes.
„Es iſt nicht das Glück, welches das Herz verdirbt,“ ſagte ſie mit rührendem Ausdruck,„wenn das Herz nicht ſchon ſo niedrig iſt. Ihr erinnert Euch, Herr Al⸗ wyn, daß, als Gott ſeinen Heiligen prüfte, es durch Unglück und Trubſal geſchah.“.
„Möge Eure Pröfung in dieſem letzteren vorüber ſein,“ antwortete Alwyn;„aber die Demüthigen müſſen ſich in ihrem Zuſtande mit dem Gedanken tröſten, daß die Großen auch ihre Pruͤfungen haben; und wie unſer demüthiges Sprüchwort ſagt, iſt nicht immer gut für den Magen, was ſuͤß für den Mund iſt. Seht Ihr meinen edlen Milchbruder häufig, Fräulein Sibylla?“
„Nur bei den Hoftänzen, Herr Alwyn; denn die meiſten Stunden, wo die Frau Herzogin meiner nicht bedarf, bringe ich hier zu. O, mein Vater hofft große Dinge! Und jetzt wenigſtens ſcheint der Ruhm für ihn nicht mehr fern zu ſein.“


