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Verbindung mit dem König Ludwig von Frankreich, welche, den Gerüchten nach, der Graf von Warwick bei⸗ nahe zum erfolgreichen Schluſſe gebracht hatte; und um ihn noch mehr von ſeinem Irrthum zu überzeugen, ſagte die Herzogin ſtolz:„Guter Mann, begnügt Euch, Eure Waaren vorzuzeigen und verſchont uns mit Euren Be⸗ merkungen. Was Eure ſcheußlichen Lilien betrifft, ſo kann ich Euch nur ſagen, daß Euer Herr, wenn er keine beſſeren Sachen hat, nicht lange der Juwelier des Königs bleiben wird!*
„Dieſe Perlen gefallen mir nicht,“ ſagte Marga⸗ rethe plötzlich;„ſie ſind bleich und kränklich. Habt Ihr keinen ſchöneren und glänzenderen Schmuck?“
„Dieſe Smaragden, ſagt man, gehörten einſt zu den Juwelen des großen Hauſes von Burgund,“ be⸗ merkte Nikolaus langſam, indem er ſeinen ſcharfen und klugen Blick auf die königlichen Käuferinnen richtete.
„Von Burgund!“ rief die Königin.
„Es iſt wahr,“ ſagte die Herzogin von Bedford, in⸗ dem ſie den Schmuck ſorgfältig anſah und leicht errö⸗ thete, denn in der That waren die Inwelen ein Geſchenk Philipp des Guten an den Herzog von Bedford geweſen, und die Bedürfniſſe des Bürgerkrieges hatten vor einiger Zeit zuerſt zu ihrem Verſatz und dann zu ihrem Ver⸗ kaufe geführt.
Die Prinzeſſin ſchlang zärtlich ihren Arm um Jae⸗ quetta's Hals und ſagte:„Wenn Ihr mir die Wahl laſſen wollt, ſo will ich nichts Anderes haben, als dieſe Smaragden.“
Die heiden leren Damen wechſelten lächelnde Blicke.


