Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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meinem Amte gemäß Mylord aufwartete, hörte ich König Ludwig ſagen:„„Wahrhaftg, Mylord Warwick, unſere Couriere bringen uns die Nachricht, daß der Graf Charolois erklärt, er werde dennoch Lady Margaretha heirathen, und lache uͤber Eure Geſandtſchaft. Wie, wenn unſer Bruder, der König Eduard, von dem Vertrage zu⸗ rückträte?“«—„„Er wagt es nicht!““ ſagte der Graf.“

„Wagt es nicht!“ rief Eduard aufſpringend und mit ſeiner geballten Fauſt auf den Tiſch ſchlagend— „wagt es nicht! Haſtings, hört Ihr das?“

Haſtings nickte mit dem Kopfe und ſagte:„Iſt das Alles, Lord Rivers?“

„Alles! und mich dünkt genug.“

„Genug, bei der heiligen Jungfrau,“ ſagte Eduard bitter lachend;„er ſoll ſehen, was ein König wagt, wenn ein Unterthan droht. Laßt die würdigen Depu⸗ tirten unſrer Stadt London ein— Lordkämmerer, es iſt Euer Amt— ſie warten im Vorzimmer.“—

Haſtings gehorchte ernſt, und in karmeſinrothen Gewändern mit purpurnen Kopfbedeckungen und gol⸗ denen Ketten trat eine anſtändige Deputation von den verſchiedenen Corporationen Londons vor den König.

Dieſe Perſonen näherten ſich bis auf wenige Schritte der Erhöhung, worauf die Herren ſich befanden, machten dort Halt und knieeten nieder, während der Sprecher auf den Knieen liegend eine lange Petition vorlas, worin ſte den König baten, den Zuſtand des Handels mit den Niederländern ſeiner gnädigen Beachtung zu würdigen; und obgleich ſie nicht eigentlich wagten, die beubſht hte Bulwer, Barone. 1