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335 York von der Seite Margarethens und Lancaſters ab⸗ bringt. Zweitens, Sire, in Betreff jener Verbindung, die Ihr, wie es ſcheint, ſchon bereuen möchtet, halte ich ſie jetzt wie immer für ein Meiſterſtück der Politik, und darin beweist der Graf ſeinen ſcharfen Verſtand, der ſeines ſtarken Armes würdig iſt; denn wie Seine Hoheit, der Herzog von Gloueeſter jetzt klar entdeckt hat, war Margaretha von Anjou kürzlich in London, und man hatte verrätheriſche Abſichten vor, obgleich ſie jetzt ver⸗ eitelt find; doch jetzt läßt ſich fragen, warum die Freunde von Lancaſter ſich wirklich fern hielten? warum jede Verſchwörung vergebens war und iſt?— Eben wegen dieſer Verbindung mit Frankreich, Sire, weil das Gold und die Hülfstruppen Ludwigs nicht herbeikamen, weil die Lancaſtrier ſehen, daß, wenn Lord Warwick Frank⸗ reich einmal der rothen Roſe abgewinnt, nichts weniger als das Wunder, Warwick ſelber zu gewinnen, ihrer Verrätherei Hoffnung gewähren kann. Eure Majeſtät fürchten den Zorn Burgunds und die Unterdrückung Eures Handels mit den Niederländern; aber verzeiht mir— dies iſt nicht vernünftig. Burgund wagt nicht, England zu beleidigen, wenn ſeine Waffen mit denen von Frank⸗ reich vereinigt ſind; die Niederländer gewinnen mehr durch Euch als Ihr durch die Niederländer, und die dabei intereſſirten Bürger werden nicht zugeben, daß der Streit irgend eines Fürſten ihrem Handel Schaden bringe. Cha⸗ rolois mag prahlen und drohen, aber der Sturm wird vorübergehen und Burgund zufriehen ſein, wenn Eng⸗ land in der Fehde mit Frankreich neutral bleibt. Alle dieſe Gründe, Sire, hewegen mich, meinen Privat⸗


