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Unterthan widerfahren waren, und fuhr ſo fort:„Doch iſt es nicht mehr als Recht, daß ich Euch von den ſelt⸗ ſamen Gerüchten von der auffallenden Neigung in Kennt⸗ niß ſetze, welche König Ludwig dem Grafen beweist. Er hat ihn in dem ihm zunächſt befindlichen Hauſe ein⸗ quartirt und ſogar eine Oeffnung in die Wand zwiſchen ſeinem Zimmer und dem des Grafen machen laſſen. Die Leute ſagen, der König beſache ihn in der Nacht, und Einige meinen, daß dieſer verſtohlene Verkehr zwiſchen einem engliſchen Geſandten und dem Verwandten Mar⸗ garethens von Anjou unſerem Könige wenig Vortheil bringen könne.“
„Ich bemerke,“ ſagte Haſtings, die Aufſchrift an⸗ ſehend,„daß dieſer Brief an Loed Rivers gerichtet iſt. Kann er für die Wahrhaftigkeit ſeines Correſpondenten einſtehen?“
„Ja, gewiß,“ antwortete Rivers;„es iſt ein Herr von meinem eigenen Blut.“
„Wäre er nicht ſo beglaubigt,“ entgegnete Haſtings, „ſo würde ich die Wahrhaftigkeit eines Mannes in Frage ziehen, der ſich herablaſſen kann, gegen ſeinen Herrn und Vorgeſetzten den Spion zu ſpielen.*
„Das öffentliche Wohl rechtfertigt Alles,“ ſagte der Graf von Worceſter, der zwar durch Heirath mit War⸗ wick nahe verwandt war, aber ſeine Macht mit der eifer⸗ ſüchtigen Verachtung betrachtete, die der Büchergelehrte oft gegen einen Mann empfindet, deſſen Talent in der Handlung liegt—„ſo ſagten unſere Meiſter in der Staatskunſt, nämlich die Griechen und Römer.“
„Gewiß,“ ſagte Sir Anton Woodyille,„es verletzt


