Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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und verabredete eine Heirath zwiſchen Margaretha und dem Grafen.

So wurde Warwicks Geſandtſchaft mit Unehre be⸗ handelt, und die Unehre noch erſchwert durch die per⸗ ſönliche Feindſchaft gegen den Braͤutigam, welchen Eduard vorgezogen hatte. Ver Graf zog ſich mit Widerwillen auf ſein Schloß zurück. Aber Warwick, welchen Hume als einen Mann von unverſtellter Freimüthigkeit und Offenheit ſchildert, ſcheint dieſes Rachegefühl nicht lange genährt zu haben. Durch Vermittlung des Erzbiſchofs von York und Anderer wurde eine Ausſöhnung bewirkt, und im nächſten Jahre, 1468, finden wir Warwick wie⸗ der in Gunſt, und er vergaß ſelbſt ſo weit ſeinen frü⸗ heren Grund zur Klage, daß er an der Prozeſſion zur Verherrlichung der Vermählung Margaretha's mit ſeinem perſönlichen Feinde Theil nahm. Im folgenden Jahre aber entſtand die zweite Uneinigkeit zwiſchen dem Könige und ſeinem Miniſter, nämlich dadurch, daß der König ſeine Einwilligung zu der Heirath ſeines Bruders Cla⸗ rence mit des Grafen Tochter Iſabella verweigerte, eine Verweigerung, die von entſchloſſenem Widerſtreben be⸗ gleitet war, welches den Stolz des Grafen ſehr verletzen mußte, da Eduard ſelbſt ſo weit ging, den Papſt zu bitten, ſeine Sanction unter dem Vorwande der Ver⸗ wandtſchaft zu verweigern. Der Papſt gewährt dennoch die Diſpenſation und die Trauung findet zu Calais ſtatt. Eine Rebellion des Volkes bricht in England aus. Ei⸗ nige von Warwicks Verwandten ſolche indeß, welche zu der Branche der Familie Nevile gehörten, die ſtets Laneaſtrier und der Partei des Grafen entgegen geweſen