focht während der fünf Jahre, die zwiſchen Eliſabeths Kroͤnung und Warwicks Rebellion vergingen.
Die wahren Urſachen dieſes denkwürdigen Streites, in welchem Warwick ſeinen Titel Königmacher erhielt, ſcheinen folgende geweſen zu ſein.
Nach Sharon Turner's Anſicht iſt es wahrſcheinlich genug, daß Warwick ſeine Hoffnung vereitelt ſah, da Eduard eine Unterthanin zur Gattin gewählt und die paſſendere Verbindung mit des Grafen älteſter Tochter verſäumt hatte, und es konnte unmöglich anders ſein, als daß der Graf, in Gemeinſchaft mit ſeinem ganzen Stande, ſehr ärgerlich wurde über die Erhebung der Verwandten der Koͤnigin, welche abgefallene Lancaſtrier waren und ſich erſt kürzlich der Partei des Koͤnigs ange⸗ ſchloſſen hatten. Aber es iſt klar, daß dieſe Urſachen zur Unzufriedenheit ſeinen Eifer fuür Eduard nicht vor dem Jahre 1467 ſchwächten, wo wir den wahren Urſprung des Romans in Betreff Bona's von Savoyen und die erſte offene Zwiſtigkeit zwiſchen Eduard und dem Grafen finden.
In jenem Jahr ging Warwick nach Frankreich, um eine Allianz mit Ludwig dem Elften zu ſchließen und die Hand eines der franzöſiſchen Prinzen“ für Margaretha, Eduard des Vierten Schweſter, zu ſichern; während dieſer Periode empfing Ebuard den Baſtard⸗Bruder Karls Gra⸗ fen von Charolois, ſpäteren Herzogs von Burgund,
* Welcher von den Prinzen dies war, iſt nicht klar. Lud⸗ wig hatte zu der Zeit keine Söhne, denn der Dauphin wurde erſt drei Jahre ſpäter geboren. Die wahrſcheinlichſte Perſon war der Herzog von Guienne, Ludwigs Bruder.


