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ches indeß in der Behandlung der Regierungszeit Ebuard des Vierten mehr als gewöhnlich ineorrekt iſt, hat wahr⸗ ſcheinlich in den Gemüthern vieler meiner Leſer, die ihre Aufmerkſamkeit nicht auf die neueren und genaueren Un⸗ terſuchungen über jenen dunklen Zeitabſchnitt gerichtet haben, einen irrthümlichen Begriff von den Urſachen zurückgelaſſen, bie zu dem Bruch zwiſchen Eduard dem Vierten und ſeinem großen Verwandten und Unterthan, dem Grafen von Warwick, führten. Die allgemeine An⸗ ſicht iſt wahrſcheinlich noch jetzt herrſchend, daß es die Verheirathung des jungen Königs mit Eliſabeth Gray während Warwicks Verhandlungen in Frankreich wegen der Verbindung mit Boua von Savoyen(der Schwäge⸗ rin Ludwig des Elften) war, was den feurigen Grafen erbitterte und ſeine Vereinigung mit dem Hauſe Lan⸗ caſter bewirkte. Alle unſere neueren Geſchichtſchreiber haben mit Recht dieſe grundloſe Fabel verworfen, die ſelbſt Hume(deſſen Scharfblick häufig den Mangel ſeiner oberflächlichen Forſchung erſetzt) nur zweifelnd annimmt. Doktor Lingard zählt kurz die Gründe auf, weßhalb er dieſe Annahme verwirft, und in der That iſt es zu ver⸗ wundern, daß ſo viele von unſern Chronikenſchreibern ernſthaft eine Sage annehmen konnten, der die ganze folgende Handlungsweiſe Warwicks widerſpricht; denn wir ſehen, daß der Graf der Publikation der Heirath Ednards beſondere Ehre erwies, indem er bei ſeinem erſtgebornen Kinde(der Prinzeſſin Eliſabeth) Gevatter ſtand, als Geſandter beſchäftigt wurde, oder als Mi⸗ niſter handelte und für Eduard gegen die von Lancaſter


