Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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es wahrſcheinlich eben in dem Inſtinkt und in der Be⸗ ſtimmung des Genies, die daſſelbe ſtets zum Kampfe mit den Vorurtheilen des Volkes treiben, warum ein Mann von großer Erfindungsgabe und hohem Verſtande, wenn er die phyſtkaliſchen Wiſſenſchaften ſtudirt, ſtets ſeinen Ehrgeiz darauf richtet.

Ob der Verfaſſer bei der Erfindung, die er ſeinem Philoſophen(Adam Warner) zugeſchrieben, zu kühn, die Möglichkeit einer der Zeit ſo weit vorauseilenden Auffaſſung angenommen, das werden Diejenigen am beſten entſcheiden koͤnnen, welche die bereits herausge⸗ gebenen Werke Roger Bacons geprüft haben; doch die Annahme ſelbſt gehört unbedingt den anerkannteſten Vor⸗ rechten der Dichtung an, und die wahre und wichtige Frage wird offenbar die ſein, nicht ob Adam Warner ſein Modell hätte conſtruiren können, ſondern ob das Schickſul, welches ihn traf, als er es conſtruirt hatte, wahrſcheinlich und natürlich war.

Solche Charaktere, wie ich hier erwähnt habe, ſchie⸗ nen mir damals, als ich über die Behandlung des hohen und brillanten Gegenſtandes nachdachte, welchen ihre Beredſamkeit zu unternehmen mich anfeuerte, die geeig⸗ neten Repräſentanten der vielfachen Wahrheiten zu ſein, welche die Zeit Warwicks des Königmachers unſerem Intereſſe gewährt und unſerer Belehrung darbietet, und ich kann nur wünſchen, daß die Fähigkeiten des Autors des Gegenſtandes würdiger ſein möchten.

Es iſt nothwendig, daß ich jetzt kurz die Grundlage der hiſtoriſchen Theile dieſer Erzählung augebe. Das unterhaltende und populäre Geſchichtswerk Humes, wel⸗