367 che vor Geralds Ankunft zugekommen war, in Folge deren jene auf eine militäriſche Verſtärkung der auszuſenden⸗
6 den Mannſchaft wartete. Diejenigen Korſaren, welche zit aus dem Gefechte entkamen, entgingen auch der Verfol⸗ e gung des feindlichen Fahrzeuges; ſie erreichten die kleine
cht„ Inſel und gewannen das Schiff ihres Kapitäns. Wenige . Schüſſe zwiſchen den beiden Machten wurden erfolglos
gewechſelt, und die Freibeuter erreichten wohlbehalten das franzöſiſche Ufer; mit ihnen entkam Desmarais, 5 von dem ich bis auf die heutige Stunde nichts mehr
gehört habe— ſo launenhaft ſpielt das Schickſal mit Schurken!
Maria Oswald hat in neueſter Zeit ein bekanntes Wirthhaus auf dem Wege nach dem Norden übernom⸗ men, eine Stelle, die zu Entwicklung ſeiner verſchieden⸗ artigen Talente vortrefflich geeignet iſt; auch ein Weib hat er übernommen, über deren Zunge und Gemüthsart er ſchon mit nicht eben ſokratiſcher Milde geklagt haben ſoll, und wir dürfen daher annehmen, daß ſeine Sünden
das ihrem gebührenden Theil der Strafe nicht entgangen ſind. and, Durch den Tod meines armen Bruders auf einmal e⸗ in den Beſitz der Güter von Devereux⸗Caurt gelangt, liche bin ich fortwährend beſchäftigt, das Haus meiner Väter . auf einem noch großartigeren Fuße wieder aufzubauen. und Ja, ich ſehe mit ſo lebhafter Ungeduld der Vollendung bwei⸗ meines Unternehmens entgegen, daß ich weber bei Tag, ſt ſ noch bei Nacht Ruhe geſtatte, und die Hälfte der Arbeit Ver⸗ beim Fackelſchein verrichtet werden muß. Mit der glück⸗ Wie lichen Ausführnng dieſes Projektes endigt mein letzter lgen⸗ Und ſo ſchließe ich denn hier, in einem Alter von
vierunddreißig Jahren, die Geſchichte meines Lebens. and Ob der Stern, der, während ich hier ſchreibe, auf mich niederblickt, und in welchem ich eine noch nicht erloſchene


