Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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Richtet ihn auf! rief ich den Leuten zu, welche ſich jetzt um mich her ſammelten. Dies geſchah er ſchlug die Augen auf und ſtarrte mich an, während der Todeskampf ſeine Züge verzerrte und der Schaum aus ſeinem Munde trat. Aber ſeine Gedanken waren weder auf ſeinen Verderber gerichtet, noch auf das Unrecht, das er begangen, noch auf irgend ein einzelnes Weſen in der großen Geſellſchaft, gegen welche er geſün⸗ digt hatte.

Orden Jeſu, murmelte er,hätte ich nur drei Monate länger gelebt, ſo

So ſtarb Julian Montreuil.

Schluß.

Montreuil fiel nicht als das einzige Opfer in dem kurzen Kampfe jener Nacht; mehre der Piraten und ihrer Gegner blieben ebenfalls, und unter den Leichen fanden wir auch Gerald. Er war von einer Kugel in das Gehirn getroffen und zeigte, als man den Leichnum fand, keine Spur von Leben mehr. Wie durch eine Art Ver⸗ geltung ſchien mein unglücklicher Bruber die tödtliche Wunde durch einen von Desmarais, wahrſcheinlich auf Ge⸗ rathewohl abgefeuerten Schuß, empfangen zu haben, und ſo wurde das Werkzeug des Vetruges, dem er ſich ſchwei⸗ gend gefügt hatte, die Urſache ſeines Todes. Ja ſelbſt in der Art, auf welche Desmarais entkam, ſchien noch Ver⸗ geltung erkennbar. Der unterirdiſche Gang, welcher, wie der Leſer erfahren, heimlich geöffnet wurde, um meinen Oheim zu betrügen, mußte jetzt eben den Weg bilden, der Geralds Mörder zu dem Schauplatze der nachfolgen⸗ den Ereigniſſe führte. Das lange Ausbleiben der Strand⸗ wächter hatte ſeinen Grund in einer Nachricht über die tärke und Zahl der Piraten, welche der Obrigkeit ſchon

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