Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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363 deſſen Waffe zu mir zu nehmen. In eben dieſem Augen⸗ blicke hält meine Hand denſelben Degen, der unter den Bannern Mar's ſunkelte, und der, wäre mein thörich⸗ tes Mitleiden nicht geweſen, mich ſchon früher von dieſem perſönlichen Feinde befreit hätte.

So ziehe ihn jetzt, Julian Montreuil! rief ich, aus meinem Verſleck hervortretrnd, und ſtellte mich den Beiden gegenüber.

Montreuil wich einige Schritte zurück, in dieſem Augenblicke hallte ein Schuß über das Waſſer her.

Schnell, ſchnell, rief Desmarais und eilte gegen den Strand, als ein um die Klippe beugendes Boot undeutlich ſichtbar wurde;ſchnell, Bertrand, hier iſt Bonjean mit ſeinen Leuten aber ſie werden verfolgt!

Einmal wandte ſich Montreuil, als wollte er fliehen; aber mein Degen war auf ſeiner Bruſt. Zornig ſtampfte er auf den Boden, zog ſeine Klinge, parirte meinen Angriff und gab ihn zurück; noch fechtend, zog er ſich jedoch raſch gegen das Ufer zurück, und wild und laut erſchollen die Stimmen aus dem Boote, das jetzt ans Land ſtieß.

Komm komm komm die Strandwächter ſind uns auf den Ferſen; wir können keinen Augenblick warten! Als Montreuil dieſen mit Schwüren und Flüchen untermiſchten Ruf vernahm, beeilte er ſeine Schritte nach der Gegend, woher derſelbe kam. Blut⸗ ſpuren bezeichneten ſeine Fährte zweimal war ihm mein Degen durch den Leib gegangen, aber zweimal hatte meine Rache ihr Ziel verfehlt, zweimal hatte ich keine tödtliche Stelle getroffen. Ein zweites, gleichfalls mit