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— bedroht; nur ein Ausweg gegen Kerker und Strick blieb mir. Fluche mir, Bertrand, denn ich ergriff den⸗ ſelben. Ich ſagte ihnen, daß Du heute Nacht fliehen wolleſt und mit Wem. Sie ſchlo ſſen mich in das innere Zimmer des Thurmes— Morton hielt außen Wache. Enblich hörte ich ihn das Zimmer verlaſſen— die Treppe hinabſteigen und das Thor verſchließen. Ha! ha! er ließ ſich nicht träumen, wie ſchlau Jean Des⸗ marais iſt. Dein Freund, Bertrand Collinot, muß Schloß und Riegel verachten. Man hatte mich nicht durchſucht— meine Inſtrumente waren mir geblieben — Du weißt, daß ich mittelſt derſelben durch ſteinerne Wände ſchlüpfen könnte!— Ich öffnete die Thüre— ſtand in dem äußeren Zimmer— zog die Fallthüre auf, welche der alte Sir William mit Brettern hatte ver⸗ ſchlagen laſſen und die Du ſo künſtlich und unbemerkt wieder in ihren vorigen Stand ſtellteſt, als Du geheime Zuſammenkünfte mit Deinen Zöglingen hielteſt— ich eilte durch den Gang— kam an die eiſerne Thüre— rührte an die Feder, die Du in der Platte angebracht, welche der alte Ritter über das Schlüſſelloch befeſtigt hatte— und bin gekommen, meinen feigen Verrath wieder gut zu machen— Dich zu retten und mit Dir zu fliehen. Allein während wir hier ſprechen, ſtehen wir am Rande eines Abgrundes. Morton hat das Haus verlaſſen und ſpürt Dir vielleicht in dieſem Augen⸗ blicke nach.“
„Ha! gleichviel,“ erwiderte Montreuil in leiſem, aber ſtolzem Tone.„Bin ich auch ein Prieſter, ſo habe ich doch das Kleiv des Laien nicht angelegt, ohne auch
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