Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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„Hinweg, Elender!“ rief Gerald zurückfahrend; „Du verpeſteſt die Luft mit Deiner ſchändlichen Gegen⸗ wart!“

Desmarais erhob ſeine Augen gen Himmel mit einem Blicke gekränkter Unſchuld; aber ich war dieſer verhaßten Fratze müde.

„Die Bedingung iſt gemacht,“ ſagte ich,„erinnere Dich, daß es nur gut abläuft, wenn wir Montreuil in unſere Gewalt bekommen. Jetzt erkläre Dich.“

„Nun,“ begann Desmarais,„heute Nacht gedenkt Montreuil mit Hülfe eines franzöſiſchen Seeräubers oder Piraten, wenn Ihnen dieſes Wort beſſer geſällt, England zu verlaſſen. Punkt zwölf Uhr will er am Strande, bei der Schloßhöhle, mit einigen Matroſen zuſammentreffen, von dort fahren ſie in Booten nach dem Inſelchen, wo ſie das Schiff des Piraten erwartet. Wollen Sie Montreuil in Ihre Gewalt bekommen, ſo müſſen Sie für Mannſchaft genug ſorgen, um über ſeine Begleiter Herr zu werden. Das übrige iſt Ihre Sache; ich für meinen Theil bin fertig.“

„Bedenke wohl! Ich wiederhole es, wenn vies eine von Deinen Erfindungen iſt, ſo ſollſt Du hängen.“

„Ich habe die Wahrheit geſagt,“ erwiderte Desma⸗ rais bitter;„und wäre das Leben nicht ſo gar angenehm, ſo würde ſie mir die Folter nicht abgepreßt haben.“

Ich gab keine Antwort, ſondern rief Oswald und übergab Desmarais ſeiner Obhut. Sodann hielt ich eine ſchnelle Berathung mit Gerald, der jedoch, verdüſtert durch das Gefühl einer drückenden Demüthigung und vielleicht betäubt durch den plötzlichen, raſch auf einan⸗