Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

340

Ankuuft im Vaterlande hörte, ſah er auf einen Blick, wie weit vortheilhafter es für ihn ſein würde, mir ſeine Dienſte zu widmen, als eine ſchlecht belohnte Treue gegen Montreuil zu bewahren. Indeſſen war die Klug⸗ heit des Prieſters, wie ich ſpäter erfahren, auch hierin weniger zu tadeln, als ich glaubte; denn Oswald war von unerhört unverſchämter, niederträchtiger, ver⸗ ſchwenderiſcher Natur, und ſeine Geldforderungen überſtiegen den Werth ſeiner Dienſtleiſtungen, oder wie Montreuil denken mochte, ſeit Aubrey nicht mehr lebte, auch die Wichtigkeit ſeines Stillſchweigens in hohem Grade. Als ich daher meinem neuen Verbündeten von dem ernſtlichen Vorſatze ſagte, endlich einmal Gerech⸗ tigkeit an den Freveln Montreuil's zu üben, fand ich, vaß ſein Dienſteifer durch meinen Entſchluß keineswegs erkältet wurde— ja die Feigheit dieſes Menſchen machte ihn ſogar mordluſtig; und in dem Augenblicke, wo er ven Entſchluß gefaßt, Montreuil zu verrathen, machte auch ſeine Furcht vor der Rache des Prieſters den Wunſch in ihm rege, den Verrathenen zu verderben. Ich bin kein Freund von unnöthigem Aufſchube, und ſo wollte ich denn den unerwarteten Zeugen, den ich für meine Rache gefunden, ſo bald als möglich mir zu Nutzen machen. Zugleich erkannte ich auch, daß Os⸗ walds Zeugniß in einer Erklärung mit Gerald, wie in einem gerichtlichen Verfahren gegen Montreuil, jede Schwierigkeit bedeutend erleichtern müſſe; die erſtere Maßregel hielt ich für nothwendig, um die letztere zu ſichern, over zu beſchleunigen. Ich ſchlug daher Oswald vot, mich ſogleich in das Landhans zu begleiten, wo

Geralb ſich ber noch ei nannie, Pferde, Gaſthoſ Gerald niſſe di gegeben

Zu büberei aber fa Wirklie Leute ſe ihm her brauche ſamkeit war, h mitten ſuiten 1 ich eing ſpiele! meinen über d meiſten weit ge ſpätere und da noch le ihm get