Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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die ſtillſchweigende Erlaubniß, unter angenommenem Namen und in ſtrenger Zurückgezogenheit in England bleiben zu bürfen. Seitdem hatte es geſchienen, Montrenil mache es(vbwohl insgeheim in verrätheriſche Plane ver⸗ wickelt) zu ſeinem einzigen Geſchäfte, Verzeihung in Paris auszuwirken. Gerald hatte gelebt, wie ein Mann, der, nachdem er den Frieden ſeines Gewiſſens verloren, wenig⸗ ſtens durch Ergreifang jeder Art von Genuß zum Erſatze noch den beſten Vortheil aus dem Hanbel zu ziehen ſucht, und le petit Jean Desmarais, dem Prieſter wie dem Verſchwender von gleichem Nutzen, hatte ſeine Zeit ſehr angenehm zugebracht— über ſeine Herren gelacht, Phi⸗ loſophie ſtudirt und ſeine Taſchen gefüllt; venn ich brauche wohl kaum zu ſagen, daß ihm Gerald ſeinen Antheil an der Fälſchung ohne große Schwierigkeit vergab. Der Menſch iſt, wie Oswalb ſchlau bemerkte, ſelten unerbitt⸗ lich gegen diejenigen Verbrechen, durch welche er gewon⸗ nen hat.„Und wo treibt ſich Montreuil jetzt herun?“ fragte ich;„in der Nähe von Devereun Court?“ Oswald ſah mich etwas erſtaunt an.„Woher wiſſen Sie das, mein Herr? Es iſt ſo. Ruhig und insgeheim lebt er in jener Gegend. Das Gehölz um das Haus her, die Höhlen an der Küſte und die kleine dem Schloſſe gegenüber liegende Inſel bieten ihm abwechſelnd eine Zuflucht; und die Leichtigkeit, mit welcher von hier aus Verkehr mit Frankreich unterhalten werden kann, macht den Schlupfwinkel beſonders geeignet für ſeine Ab⸗ ſichten.“ Nun fing ich an, Oswald über ſeine eigene Perſon auszufragen, venn ich war nicht ſehr geneigt, unbe⸗

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