Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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was

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337 Verbienſt iſt, und bie öffentliche Meinung ſomit nur den Reichen ehrt, hatte das Vermögen viel mehr Bedeutung, das Gewiſſen weit weniger Gewicht erhalten. Während Gerald in Devereur⸗Court lebte, hatte er jährlich bloß vreißigtauſend Pfund; in London hatte er Alles, was preißigtauſend Pfund jährliche Einkünfte verſchaffen kön⸗ nen; wirklich ein ſehr großer Unterſchied! Ehre iſt ein ſchönes Bollwerk gegen eine kleine Macht, ohne jedoch einen anderen Reiz im Hinterhalte iſt daſſelbe ſelten ſtark genug bemannt, um einen größern Wiberſtand zu leiſten. Als daher Montreuil Geralb zeigte, daß er ſeine Güter in einem Augenblicke verlieren könne— daß die Welt nie an ſeine Schulbloſfigkeit glauben werde, wo Schuld ſo große Vortheile abgeworfen— daß er ſich ſomit von allen jenen Etcetera's trennen müſſe, die jetzt, in der Blüte ſeines Lebens, ſeinen ganzen Begriff irdiſchen Genuſſes ausmachten,— daß er nicht länger der reiche, mächtige, geehrte, prachtvolle, beneibete, vergötterte Herr von Tauſenden ſeie, ſonbern auf einmal zu einem jüngeren Bruher herabſinken würde, der bei einer Schuldenmaſſe, welche ſein wahres Erbtheil bei weitem überſteige, bis auf die eigene Subſiſtenz von dem Menſchen abhinge,

den er am meiſten haſſe— und durch ſein ganzes Leben

ein Gegenſtand verächtlichen Mitleibs, oder ſcheuen Ver⸗ dachtes bleiben müſſe— daß dieſe ganze Veränberung durch ein einziges Wort Montreuil's hervorgebracht wer⸗ den könne: was Wunder, daß Geralb ſchwankte, zauderte, nachgab? Montreuil erhielt nunmehr jebe Summe, die er verlangte, und erhielt in Folge des politiſchen, wie

pekuniären Einfluſſes meines Bruhers von dem Miniſter

Bulwer, Devereuxr. M. 22