Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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335 mehr bloßſtellen wolle), rieth Geralb jetzt, nach Lonbon zu ziehen und, um den Argwohn der Regierung zu be⸗ ſchwichtigen, ſich offen in die Luſtbarkeiten des Hofes zu miſchen. Geralb willigte gerne hierein; denn wenn auch nach ſeiner inneren Ueberzeugung vie Genüſſe der Haupt⸗ ſtadt denen des Landes nicht gleich kamen, ſo liebte er doch Veränderung, und nachdem Devereux Cvurt eingeäſchert war, ſchauderte er auch ein wenig bei dem Gedanken an die Wiederaufbauung eines ſo ungeheueren Bauweſens. Ehe Gerald den alten Thurm(meinen Thurm) ver⸗ ließ, der allein von den Flammen verſchont geblieben war und den er ſich, vbwohl ohne ſeinen Haushalt, einſtweilen zur Wohnung eingerichtet, nur um„einer ſo ausgezeich⸗ neten Jagd“ nicht allzuferne zu ſein, ſagte Montreuil zu Desmarais,„dieſer undankbare Seigneur du village fängt ſchon an den Knicker zu machenz er ſoll wiſſen, was wir wiſſen— dies gibt uns allein einen ſicheren Halt an ihn— aber jetzt darf er es noch nicht erfahren,“— ſofort bemerkte er weiter, daß man es den Treibhäuſern höfiſcher üppigkeit überlaſſen müſſe, die Gelegenheit zur Entbeckung zur Reife zu bringen. Er wies Desmarais an, dafür zu ſorgen, daß Gerald(auf welchen ſelbſt ein Kammer⸗ diener, wenigſtens ein ſo ſchlauer wie Desmarais, leicht Einfluß gewinnen konnte) jedes Vergnügen bis zum Uebermaß genießen,— wenigſtens jedes Ver⸗ gnügen, an welchem ein Mann von Stanbe, ohne ſeiner Würte etwas zu vergeben, Theil nehmen konnte.*

*Dieſe rettende Klauſel ſcheint ein bezeichnender Charakterzug Montreuil's, der wahrſcheinlich vorausſah, daß in dem Verhältniſſe, wie Gerald das Vergnügen eines Mannes von Stande

enoß, er auch das Vermögen eines Mannes von Stande edürfen werde. Der Herausgeber⸗