Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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— Was konnte ich machen?— Sie lagen krank zu Beite — ohne die Wahrſcheinlichkeit der Wiedergeneſung— unfähig, mich gegen die damals drohende Gefahr zu ſchützen— in einem Zuſtande, ber aller Vermuthung nach meine Dienſte für die Zukunft nicht mehr nöthig machte. Oh, Monsieur le Comte, es war kein Verlaſſen — dies iſt ein grauſames Wort— es war Selbſterhal⸗ tung und menſchliche Klugheit.“

„Nun,“ ſagte ich freunblicher,„Sie ſetzen bie Worte beſſer, als ich es gethan. Und ſeit wann ſind Sie nach England zurückgekehrt?“

„Seit wenigen Wochen, Graf, nicht länger. Ich war bei Ihrer Ankunft in Lonbon— hörte von berſelben— begab mich ſogleich in Ihr Hotel— Sie waren zu Lord Bolingbroke gegangen— ich folgte Ihnen bahin— bei meiner Ankunft hatten Sie Dawley ſchon verlaſſen— ich erfuhr, welchen Weg Sie eingeſchlagen, und folgte Ihnen. Parbleu und morbleu, ich finde Sie, und Sie halten mich für einen Wegelagerer.“

„Verzeihen Sie meinen Irrthum; auch die hell⸗ ſehenbſten Leute ſfind ſolchen Mißverſtändniſſen unterwor⸗ fen, und die Unſchuldigſten müſſen harunter leiden. Alſo Montrenil vermochte Sie, Englanb zu verlaſſen— ver⸗ mochte er Sie auch zur Rückkehr?“

„Nein— ich war von dem Inſtitnte mit einer Bot⸗ ſchaft an ihn und Andere beauftragt. Aber wir ſind ja nahe bei der Stabt, Graf, verſchieben wir unſere Unter⸗ redung bis dorthin.“

Wir kamen in D' an, gaben unſere Pferde ab — verlangten ein Zimmer welch letzterer Forberung

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