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habe. Maria Oswald, ſo leicht kommen wir jetzt nicht auseinander!“
„Wird mich von Herzen freuen, mein Herr, von Herzen freuen. Aber, worbleu, Monsieur le Comte, laſſen Sie meine Schulter los— ich bin ein nerven⸗ ſchwacher Menſch, und Ihre Piſtolen ſind gelaben— auch ſind Sie wohl choleriſch und vorſchnell. Ich ver⸗ ſichere Sie, daß ich nichts weniger, als ſchnell von Ihnen wegzukommen wünſche, denn ſchon ſeit zwei Tagen lauere ich auf Sie, um die Ehre dieſer Unterredung zu haben.“
„Wirklich! nun da ſpart Ihr Wunſch Jedem von uns eine Welt von Mühen. Ich glaube, Sie können mir einen weſentlichen Dienſt leiſten— iſt dies der Fall, ſo werden Sie mich geneigter und fähiger zu Beweiſen meiner Dankbarkeit finden, als je.“
„Mein Herr, Sie ſind zu gütig,“ ſagte Herr Oswald mit einer ſo ehrerbietigen Miene, wie ich ſie nie zuvor an ihm geſehen.„Eilen wir jetzt nach Ihrem Gaſthofe, und dort werbe ich mich äußerſt glücklich ſchätzen, Ihre Befehle zu empfangen.“ Mit dieſen Worten trieb Maria ſein Pferd an und ich ſpornte das meinige nach demſelben Ziele.
„Aber ſagen Sie mir,“ begann ich im Weiterreiten wieber,„warum wünſchten Sie, mit mir zuſammenzu⸗ treffen?— mit mir, den Sie ſo grauſam verlaſſen und preisgegeben haben?“
„Oh, parbleu— ſchonen Sie mich auf dieſem Punkte! nicht ich habe Sie verlaſſen— ich war zur Flucht gezwungen— Tod— Ermorbung auf der einen Seite; — Sicherheit, Geld und ein behagliches Plätzchen in Flalien, als Laienbruher des Inſtitutes, auf der andern!


