Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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Verhältniſſen lebt, kann ſich vorſtellen, mit welch neibi⸗ ſchen Gefählen ein Wanderer wie ich, ohne Familienbande oder Heimath, an welchem die jugenbliche Luſt am Umher⸗ ſtreiſen vorüber iſt, auf die ſicheren, Obbach gewährenden Plätzchen blickt, wo das Herz alle häuslichen Bande und heiligſte Wonnen beiſammen fintet; den geſelligen Herd, das Lächeln der Kinder, und theurer als Alles, das Auge, das unſere reinſten, zärtlichſten, geheimſten Gedanken zurückſtrahlt; Niemand— o Niemand, der dieſe Güter genießt, weiß, wie der, welcher ſie nicht kennt, darnach lechzt und ſchmachtet!

Noch war ich erſt wenige Stunden unterwegs, als

nein Wagen, der mich ohne Unfall von Rom nach London

gebracht, auf der einſamſten Strecke der Landſtraßen zu⸗ ſammenbrach. Die Poſtillone ſagten, etwa eine Meile von dem Orte entfernt befinde ſich ein kleines Wirthshaus; bahin begab ich mich; man ſchickte nach einem Schmiebe, und ich bemerkte, daß die Wieberherſtellung des Schadens, deu der Wagen erlitten, mehre Stunden dauern werde.

Eine Chaiſe war in dem Wirthshauſe nicht zu bekommen,

der Wirth aber, ein Freiſaſſe und Jagdfreund, pries ſein werthvolles, ſchnelles Pferd an, das, wie er erklärte, für einen Kaiſer ober Wegelagerer nicht zu ſchlecht ſei. Ich gab bem Wirthe, was er als Miethe für ſein Pferd ver⸗ langte, verſorgte meine Piſtolen in zwei ungehenren Holf⸗ tern, die den hochgebauſchten Sattel, womit ich beehrt wurde, zierten, und ſetzte etwa eine Stunde nach dem Unfalle meine Reiſe wieder fort.

Schon fing es an, Abend zu werden, als ich einen Reiſegefährten neben mir gewahrte. Er war, wie ich, zu

Pferde lange, ſchlapp Dunkel ſeiner vorüber in welc allzuſeh nicht ſe anzukni Unterhe des Re licher G zum vie rebete, das mi ihn au endlich haltung Unterhe 3 Thier, heute n N Nacht; entfern „A Reiter Ei auf ein

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