Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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erforſchlichen Schlupfwinkels entgehen, wollte ich mein Zuſammentreffen mit ihm und Gerald, deſſen Mitwir⸗ kung ich wünſchte, nicht dem mindeſten unnöthigen Ver⸗ zuge ausſetzen. Daher verabſchiedete ich mich noch Abends von meinem Wirthe und befahl, meinen Wagen mit der erſlen Morgendämmerung bereit zu halten.

Siebentes Kapitel. Der Knoten naht ſich ſeiner Auflöſung.

Haben auch die Einzelheiten meines letzten Kapitels die Auflöſung, womit vorliegender Band ſchließen ſoll, etwas hinausgeſchoben, ſo denke ich doch, ein Leſer, wie ich ihn mir wünſche, wird nicht ungerne auf einem Schau⸗ platze verweilt haben, wo das Schickſal dem außerordent⸗ lichſten Charakter, womit ich dieſe Blätter geſchmückt, nach Jahren unruhigen Unternehmens und langer Ver⸗ bannung enblich eine Freiſtätte bereitet hatte. Vor Tages⸗ anbruch trat ich meine Reiſe an. Die Läden des Hauſes waren noch geſchloſſen; die grauen, langſam von der Erde aufſteigenden Nebel, das unter den Bäumen ruhende Vieh, die kalte, aber windſtille Friſche des Morgens, das Schweigen der noch nicht erwachten Vögel, Alles gab der Scene eine unbeſchreibliche Stille und Ruhe. Langſam gingen die Pferde eine kleine Anhöhe hinauf, und ich ſah aus dem Wagenfenſter auf den frieblichen Aufenthalt, den ich verlaſſen. Ich ſeufzte, und eine krankhafte Empfindung, verbunden mit dem Gedanken an Iſora, kam kalt über meine Bruſt. Kein Menſch, der in glücklichen, geſelligen