Etwa zwei Stunden vor Mitternacht verließen wir unſeren berühmten Wirth und kehrten nach Dawley zurück.
Auf unſerem Wege dahin fragte ich denn Bolingbrole über Montreuil und fand meine Vermuthung, hier ei⸗ nige Auskunft über dieſen Ränkeſchmied zu erhalten, be⸗ ſtätigt. Geralds Geld und anererbter Einfluß hatten aus⸗ gewirkt, daß man den Aufenthalt des Jeſuiten in England ſtillſchweigend duldete, und während mehrer Jahre hatte derſelbe ein ruhiges, nirgends Anſtoß erregendes Leben in ſtrenger Zurückgezogenheit geführt.„Kürzlich, jedoch,“ ſagte Volingbroke,„habe ich gehört, der alte Geiſt ſei wieder erwacht, und zufällig vernahm ich vor drei Tagen von einem in Staatsangelegenheiten wohl unterrichteten Manne, unſer ſo reines Miniſterium habe einen Anſchlag oder Anſchläge entdeckt, bei welcher Montreuil eine Rolle ſpiele; ich denke, man wird ſich ſeiner binnen weniger Tage verſichern.“
„Und wo treibt er ſich herum?“
„So viel ich höre, ſah man ihn zuletzt in der Nähe des Schloſſes Ihres Bruders in Devereur⸗Court, und meiner Anſicht nach wird er ſich wohl noch in jener Ge⸗ gend aufhalten.“
Dieſe Nachricht beſtimmte mich, Dawley noch früher zu verlaſſen, als ich anfangs beabſichtigt hatte, und ich machte Lord Bolingbroke mit meinem Entſchluſſe bekannt, am andern Morgen, mit Sonnenaufgang, von ihm zu ſcheiden. Vergebens verſuchte er mein Vorhaben zu be⸗ kämpfen. In der Beſorgniß, Montreuil möchte auf die Kunde der ihm von Seiten des Staates drohende Ge⸗ fahr meiner Rache durch Aufſuchung irgend eines un⸗
erforſc Zuſam kung ic zuge au von me erſtens
Ha die Auf etwas! ich ihn platze


