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Lieblingsdiener Lorb Bolingbroke's, wodurch meine Abreiſe um einige Tage aufgeſchoben wurde. Dieſer Umſtand machte meine ganze Anhänglichkeit an dieſen Manne wieder aufleben; und als ich hörte, daß er ſich auf ſeinem, wenige Meilen von der Stadt entfernten, Landhaufe befinde, beſchloß ich, ihn am andern Morgen zu beſuchen. Ich ſah nicht nur mit lebhaftem, ſondern auch ſchwermüthigem Intereſſe der Zuſaimnmenkunft mit einem Manne entgegen, deſſen glänzende Laufbahn lange meine Aufmerkſamkeit gefeſſelt hatte, und deſſen Briefe (denn während der Zeit unſerer Trennung ſchrieb er mir oft) jest vieſelbe überſättigung an den Triumphen und dem Prunke des Ehrgeizes auszudrücken ſchienen, welche auch mir einige Weisheit gebracht hatten; nicht nur wünſchte ich in ſeiner Zurückgezogenheit jenen Boling⸗ broke zu ſprechen, den ich als das Orakel der Staats⸗ männer und den Stolz der Höfe gekannt hatte; nicht nur liebte ich endlich den Mann und ſehnte mich, ihn wieder zu umarmen;— ein minder friedlicher, dringen⸗ der Grund trieb mich zu einem Beſuche Desjenigen, der ſowohl wegen ſeiner Kenntniß aller Menſchen, wie wegen der Geſchicklichkeit, dieſelben je nach ihren Fähig⸗ keiten zu verwenden, gleich berühmt war und der ſelbſt in ſeiner jetzigen frieblichen Abgeſchiepenheit nicht un⸗ wahrſcheinlich von dem Aufenthalte des unruhigen, ränkevollen Geiſtlichen unterrichtet war, nach beſſen Auffindung ich jetzt dürſtete, und den Bolingbroke fräher vft geleitet vder gebraucht hatte.
Als mein Wagen vor der Thüre des Staatsmannes hielt, ſagte man mir, Lord Bolingbroke ſei auf ſeinem


