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ganzen Tag bei ihr zubringen zu dürfen— ein Bett wurde für mich bereitet, und mit Sonnenanfgang am folgenden Morgen umſchloſſen mich noch einmal kalt und mechaniſch ihre Arme und entließen mich zur Weiterreiſe nach der Hauptſtadt.
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Sechstes Kapitel.
Die Zurückgezogenheit eines berühmten Mannes, und ein Beſuch bei einem großen Dichter.
Ich kam in London an und fuhr ſogleich hei Gerald vor; es war nicht ſchwer, ſeine Wohnung aufzufinden; in meinen jungen Tagen war es die Reſidenz des Her⸗ zogs von*** geweſen; und ſo genau ich den Reichthum des Beſitzers der Güter von Devereux kannte, war ich doch etwas betroffen über die Größe und Pracht ſeines Palaſtes. Zu meinem unbeſchreiblichen Verdruſſe erfuhr ich, Gerald habe wenige Tage vor meiner Ankunft Lon⸗ don verlaſſen, um einen mit unſerer Familie nahe ver⸗ wandten Edelmann zu beſuchen, deſſen Wohnung in verſelben Grafſchaft, wie Devereux⸗Court, liege. Seit dem Brande, der mit Ausnahme des alten Thurmes, ven ich ſtets als mein heſonderes Eigenthum betrachtet, das alte Gebäude ganz zerſtört hatte, nahm Gerald, wie ich hörte, beim Beſuche ſeiner Ländereien ſeine Wohnung immer bei dem Einen vder dem Andern ſeiner Nachbarn. So beſchloß ich benn, mich nach Lord*** Gut zu begehen. Zufälliger Weiſe traf ich vor dem Hotel, wohin ich von Gerald's Wohnung fuhr, den


