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hatte ſelbſt bei der vollkommenſten Zufrievenheit mit ſeinem Zuſtande gerne von der äußeren Welt geſprochen und Intereſſe an ihren Begebenheiten gezeigt— nur für meine Mutter ſchienen weltliche Gegenſtände und Intereſſen gänzlich todt. Sie zeigte wenig Erſtaunen, mich zu ſehen— wenig Erſtaunen über meine Verän⸗ derung; ſie ſagte nur, mein Außeres habe gewonnen und ich erinnere ſie an meinen Vater; ich bemerkte bei ihr keine Neugier, von meinen Reiſen und Abentenern zu hören— ja ſie ſchien nicht einmal geneigt, von ſich ſelbſt zu ſprechen;— ſie beſchrieb mir das Leben eines Tages, und ſagte mir dann, darin liege die Geſchichte von zehn Jahren. Eine eng anliegende Mütze ſchloß alle vie Locken ein, wegen deren reicher Fülle und goldener Farbe ſie einſt ſo berühmt geweſen— denn hier fielen ſie nicht, wie in einem eigentlichen Kloſter, als das Opfer eines Gelübdes ganz weg.— Ihre Kleidung war einfach, ſchlicht und ſchmucklos; außer den Ver⸗ änderungen in ihrem Anzuge waren in ihrem Außeren deren keine bemerkbar— die Bewegungsloſigkeit ihres Lebens ſchien auch die Zeit gelähmt zu haben— noch blühte ihre faltenloſe Wange— ihr Mund war nicht eingefallen— die mangelloſen Züge waren noch immer mangellos. Aber eine tiefere Ruhe als jemals athmete aus dieſer Geſtalt; es war, als ſei die Seele in Schlaf gelullt worden— ihr Geſicht war leblos— ihre Stimme war leblos— ihre Geberden waren leblos— ſie machte den Eindruck eines Zimmers, welches man betritt, nachbem ſeit einem Jahrhundert kein Menſch dahin gekommen iſt. Gie willigte in meine Bitte, den Bulwer, Devereur. M. 20


