Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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56 geſelliger. Gebanken, welche in der Ruhe die Welt ge⸗ mieden haben würden, ſind durch den Sturm ar ſie verſchlagen worden, wie die Vögel, welche das be⸗ wohnte Land verlaſſen, ſo lange der Wind ſchläft und der Donner in ſeinen Wolken ruht, einſam und unauf⸗ hörlich über der weiten See ſchweben können, aber ſo⸗ bald der Sturm erwacht und der Luftdruck ſie verfolgt, von einem überwältigenden Inſtinkt getrieben, nach einem wandernden Schifflein, irgend einer Spur menſch⸗ lichen, geſelligen Lebens fliehen und ſelbſt gegen die Gefahr, welche ihnen von Menſchenhänden droht, die Wüſte eines zornigen Himmels und die Einſamkeit eines Sturmes austanſchen.

Weder von Frau von Maintenon, noch von dem Könige hörte ich mehr etwas. Inzwiſchen hatte mir die Flucht mit meinem Freunde Bolingbroke in den Augen des verbannten Prinzen eine Wichtigkeit gegeben, welcher ich mich ſonſt nicht zu erfreuen gehabt hätte, und ich wurde der ſchmeichelhafteſten Anerbietungen gewürdigt, um in ſeine aktiven Dienſte zu treten. Ich habe ſchon oben geſagt, daß ich keine Begeiſterung für ſeine Sache fühlte, und noch weit weniger fühlte ich daher für ſeine Perſon. Mein Ehrgeiz hoffte mehr von einer Laufbahn im Dienſte Frankreichs. Frankreich war das Land meiner Geburt, vas Land, worin mein Vater ſeinen Ruhm er⸗ worben. Hier erwarteten mich keine welke Erinnerungen — kein perſönlicher Schmerz klebte an vieſem Boden— keine Hintanſetzung wegen meines Glaubens war mit veſſen politiſchen Inſtitutionen verbunden. Obwohl ich noch keinen Beweis erhalten, daß Ludwig ſich meiner

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