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Paris,
geſucht kummer ufreuen Freude; s Lebens uhe des unregel⸗ der Auf⸗
machen in Auge, „der zu hten die
55 ment iſt in ſein Bett zurückgewieſen, der Ehrgeiz an ein vernünftiges und geſetzliches Ziel beſchränkt. Die Erde iſt nicht mehr ſo grün, der Himmel nicht mehr ſo blau, unſere Einbildungskraft nicht mehr ſo reich an Schöpfungen; aber wir blicken aufmerkſamer auf die lebendige Menge und vernünftiger auf die Abſichten der Menſchen. Das Unglück, das uns geändert, hat uns nur einem Klima mehr angepaßt, in welchem Un⸗ glück ein weſentlicher Beſtandtheil der Luft iſt. Der Kummer, der unſern Geiſt in eine engere, dunklere Zelle gefeſſelt, war auch die Kette, welche uns an die Menſchheit mit einer Kraft anknüpfte, von der wir uns in den Tagen ungebundener Freiheit und üppigeren Strebens nichts träumen ließen. Im ſpäteren Leben be⸗ ſeelt uns dann wieder ein Geiſt, der an den früheren erinnert. Die Einſamkeit, welche wir in der Jugend liebten, die aber, wenn Kummer die Gedanken ver⸗ düſtert, welche die Einſamkeit zu einem Feenlande mach⸗ ten, zu einer fürchterlichen, finſteren Leere wird, ge⸗ winnt ihren alten Zauber wieder, wenn die kranke, ſchmerzhafte Erinnerung an dieſen Kummer mit der Zeit zerbröckelt. Zufriedenheit iſt eine Einſiedlerin, Fühl⸗ loſigkeit aber gleichfalls Die Jugend liebt das einſame Lager, das ſie mit Träumen umgibt. Alter oder Er⸗ fahrung(das Alter des Geiſtes) lieben eben dieſes Lager wegen der Ruhe, welche es gewährt, aber der unge⸗ heure Zwiſchenraum zwiſchen der Jugend und dem Alter gehört der Anſtrengung, der Arbeit, und zwar der Arbeit unter den Menſchen. Der Schmerz der unſere Herzen weniger geſellig macht, macht uns im Umgange oft
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