Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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48 oberflächlichften Art, ſchon Könige durch ihre Mai⸗ treſſen, Königreiche durch ihre Könige retziert, mit meinem beſten Wiſſen noch ſich zum Premierminiſter aufſchwingen und zum Cardinal heraureifen kann.“ „Nun,“ ſagte ich lächelnd,„zu einer ſo erhabenen

Stelle iſt für den würdigen Biſchof doch wenig Wahr⸗

ſcheinlichkeit vorhanden.“

„Verzeihen Sie,“ unterbrach mich Hamilton;„ich bin ein alter Hofmann und blicke ſtandhaft auf das Spiel, vas ich nicht länger ſpiele. Geſchmeidigkeit und Feinheit vermögen an einem Hofe, wie dem hieſigen, Alles; unv die glatte, niedrige Liſt eines Fleury kann zu derſelben Höhe führen, wie die tief angelegten Ränle des glänzenden Mazarin, oder der ſtolze Geiſt des herrſchſüchtigen Richelieu.“

„Stille!“ ſagte ich,„der Biſchof iſt wieder in dem Saale. Wer iſt dieſer alte Prieſter mit dem hübſchen Geſichte und einem Benehmen, das Ihnen mindeſtens beſſer gefallen wird, als das des Priors von Argenteuil der eben den biſchöflichen Höfling anhält?“

„Wie! Den kennen Sie nicht? Es iſt der berühmteſte Kanzelredner unſerer⸗Zeit— der große Maſſilon. Man fagt, dieſer ſchöne Mann trage viel dazu bei, unier den dames de la cour Proſelyten zu machen; ſo viel iſt wenigſtens gewiß, daß Maſſilon bei dem Antritte ſeines Amtes für die Seelen etwas Ihnliches war, wie der Speer des Achilles für die Leiber; und ſo kräftig er in Heilung der Wunden des Gewiſſens war, ſo ſchnell kvunte er ſolche auch ſchlagen.“

„Ach,“ ſogte ich,„da ſehe mar die Bosheit des

Witzes neigt iſt ſich übe

„A ſchlug d lieben d iſt etwa felhafte

„U derte ie

Höflin

/ ſehung verſam aber mi