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dieſe guten Leute aufgeboten, um Pſalmen darüber zu ſingen! Aber warten Sie auf eine Privataubienz?“ „Ja, unter dem Schutze des Biſchofs von Frejus.“ „Sie hätten einen beſſeren Jührer wählen können — der König iſt zu ſehr wegen ſeiner geplagt worden,“ verſetzte Hamilton;„und da wir jetzt gerade von ihm ſprechen, will ich Ihnen ein auffallendes Beiſpiel an⸗ führen, wie ſehr bei Hofe ein gutes Benehmen den Vorzug vor anderen Fähigkeiten erhält. Sie bemerken jenen Mann von ruhigem, beſcheidenem Ausſehen, mit dem verſtändigen Geſicht und dem Prieſterrocke, Sie hemerken, wie er wegſchleicht, wenn ſich ihm Jemand nähert, um ihn anzureden, und wie er durch die unge⸗ heure Nichtachtung ſeiner ſeibſt Jedermann daſſelbe Gefühl hinſichtlich ſeiner einzuflößen ſcheint. Nun dieſer Mann iſt ein Namensvetter von Fleury, der Prior von Argenteuil; ich glaube, daß er irgend eines beſondern, vorübergehenden Zweckes willen hierhergekommen iſt, da er eigentlich den Hof verlaſſen hat. Nun dieſer wür⸗ dige Prieſter— ſehen Sie, wie er ſich verbeugt; haben Sie je etwas ſo Linkiſches geſehen?— iſt einer der ge lehrteſten Geiſtlichen, welche die Kirche aufweiſen kann. Er ſteht ſo unermeßlich hoch über dem glattſtir⸗ nigen Biſchyf von Frejus, wie Ludwig KIV. über mei⸗ nem alten Freunde KarlIl. Er hatte dieſelbe Gelegen⸗ heit, wie der beſagte Biſchof; er war Erzieher des Prinzen von Conti und bes Grafen Vermandvis, und doch will ich wetten, er lebt und ſtirbt als Hofmeiſter— als Bücherwurm— und als Prior; während der andere Sleuty ohne ein Titelchen von Verdienſt, auch nur ber


