Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

46

„Aha!“ ſagte Fleury und tätſchelte mich mit freund⸗ lichem Lächeln auf die Wange;„man ſehe doch, ob die Palaſtluft nicht nothwendig ſchöne Redensarten hervor⸗ bringen muß.“ Ehe ich antworten konnte, waren wit in den Gemächern des Königes.

Frejus verſchwand unter der Menge und ließ mich eine Weile in einer mit Schmetterlingen anzefüllten Galerie allein, welche ſich in der königlichen Sonn wärmen; kaum war er fort, ſo wurde ich durch den Anblick des Grafen getilii angenehm überraſcht welcher auf mich zukam.

„Mort diable!“ rief er und ſchüttelte mir à[An- glaise die Hand;„ich bin in der That erfrent, Jemand hier zu treffen, der nicht vurch ſeine höhere Tugent meine Sünden verhöhnt. Ja, ſehen Sie ſſch nur einen Augenblick in dieſem Zimmer um! Würden Sie ſich an dem Hofe eines großen Königes, oder bei dem Lever eines römiſchen Cardinals glauben? Wen ſehen St vor Allem? Tapfere Krieger mit narbigen Geſichtern und glänzenden Uniformen; kluge Staatsmänner mil Verberben gegen Oſterreich und Trotz gegen Rom in jeder Stirnfalte; einen luſtigen Adel in koſtbaren Gewändern mit jener Haltung, welche der Freude den Anſtand unt der Würde die Fröhlichkeit ſo richtig lehrt? Nein! Prieſterrock und Hut, Roſenkranz und Mantel, welce ſchlaue, lauernde, heuchleriſche Geſichter bedecken, ſchleichen und krauern um uns her. Mir ſcheint es,“ fuhr der witzige Graf leiſe flüſternd fort,„als hätte der alte König, nachdem er ſeinen Ruhm bei Ramilies und Blenheim hübſch ordentlich zu Grabe getragen, alle

dieſe gute ſingen! 2

„Ja,

„Sie — der K verſetzte ſprechen, führen,: Vorzug v jenen M dem verſ hemerken nähert, 1 heure N Gefühl hi Mann iſt Argenten vorüberg da er eig dige Pri Sie je et lehrteſter kann. G nigen Bi nem alte heit, wi Prinzen doch will als Büch Fleury v