Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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44 furcht zu hezeugen, Pflicht und Reigung mich doch beſtimmt haben würden, meine Huldigungen einen Manne darzubringen, welcher der Wohlthäter meines Vaters geweſen ſei, und deſſen Staaten mir Schut gewährten.“ i

„Sie find ſomit noch nicht entſchloſſen,“ ſagte Frai vyn Maintenon,„wie lange Sie ſich in Frankreich auß⸗ halten werden?“

„Nein,“ ſagte ich— und meine Antwort wurde mir durch den Wunſch eingegeben, zu ſehen, wie weit ich mich auf die Verwendung der Dame verlaſſen könne die ſich für eine ſo warme Freundin der ausgezeichneten Frau, Madame la Marechale, ausgegeben hatte.„Nein, Madame. Frankreich iſt das Land meiner Geburt, wenn auch meine Verwandten in England leben; und wem ich nur auf einen Theil der königlichen Gunſt hoffen dürfte, deren ſich mein Vater zu erfreuen hatte, ſo möchte ich Frankreich lieber als die Heimath meine Soffnungen, wie als die Zuflucht meiner Verbannunz anſehen. Aber—“und ich hielt plötzlich abſichtlich inne

Die alte Dame ſah mich einen Angenblick ſehr ernſt⸗

haft durch ihre Brille an, räuſperte ſich dann zweima

mit einer kleinen Verlegenheit und bemerkte dann wieder gegen Frejus, daß die Zeit, den König zu ſehen, vot der Thüre ſtehe. Fréjus, deſſen Politik zu jener Zeit derjenigen der heimlichen Königin ſehr ähnlich war, und der überdies keineswegs wünſchte, neue Bewerber um die offizielle Gunſt der Frau von Maintenon hervor⸗ zurufen, obwohl er nicht dagegen war, ſolche ihrer Privatfrennbſchaft zu empfehlen, faßte den Wink ſchnell

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