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„Die Zeit, Mabame, iſt gütig gegen ſie verfahren, nud oft, wenn nie üherzeugter als in dieſem Augen⸗ blicke, habe ich gedacht, es liege in dieſen göttlichen Beſchäftigungen, welche das Gemüth beruhigen und er⸗ leuchten, etwas, das auch der Schönheit des Körpers Dauer und Feſtigkeit gebe.“
Eine ſchwache Röthe flog über das Geſicht der Frömmlerin. Nein, nein— auch bei einem Alter von achtzig Jahren iſt ein Compliment auf die Schönheit einer Frau nicht am unrechten Platze! Es entſtand eine kleine Pauſe. Ich meinte, der Reſpekt verbiete es mir, dieſelbe zu brechen.
„Seine Majeſtät,“ ſagte Frejus in dem Tone eines Mannes, der fühlt, daß er ſich etwas Etwas heraus⸗ nehme und vaher äußerſt ehrerbietig auftritt,„Seine Majeſtät befindet ſich hoffentlich wohl.“
„Gytt ſei Dank, ja, ſo wohl, als wir erwarten können. Es iſt jetzt beinahe die Stunde, zu welcher Seine Majeſtät Ihre perſönliche Nachfrage erwartet.“
Fleury verbeugte ſich und autwortete:
„Der König wird uns alſo heute empfangen? Mein junger Begleiter wünſcht ſehr, den größten Monarchen, und folglich den größten Mann des Jahrhunderts zu ſehen.“
„Der Wunſch iſt natürlich,“ erwiderte Frau von Maintenon. Sie wandte ſich ſodann an mich und fragte, ob ich den König Jakob III. ſchon geſehen?
Abſichtlich ließ ich in meiner Antwort hören, vaß, wenn ich auch die Abſicht hätte, ſo lange in Paris zu verweilen, daß mir die Zeit erlaubte, ihm meine Ehr⸗


