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eine kalte udwig für Spiel ließe nOrleans, . Sie iſt d eine hef⸗ d, Talent, eburt, der h kann ſie iges, und
35 dann nur, wenn ihr Sohn an die Regierung kommt. Aber— laſſen Sie mich ſehen— Sie ſagen Fleury, der Biſchof von Frejus, wolle Sie der Frau von Maintenon vorſtellen?“
„Ja, er hat den übermorgenden Tag bazu be⸗ ſtimmt.“
„Nun, ſchließen Sie enge Freundſchaft mit ihm— es wird Ihnen dies leicht werden; ſein Benehmen iſt ſehr freundlich, und wenn ſie ihn an ſeiner ſchwachen Seite faſſen, können Sie leicht ſein Vertrauen gewin⸗ nen. Verſtehen Sie, Fleury hat keine faux Prillants, keinen Geiſt von ausgezeichneter Höhe; aber er iſt eines jener ſanften, weichen Gemüther, die in einer Kriſe, wie der gegenwärtigen, wo die Parteien mit ein⸗ ander ſtreiten und die Fürſten ſich zanken, ſich immer ſtill und ohne aufdringlich zu ſein, auf einen der beſten Plätze ſchleichen. Halten Sie ſich an Frejus— Sie können nicht ſchlimm dabei fahren— doch dürfen Sie nicht vergeſſen, daß er gegenwärtig übel bei dem Kö⸗ nige angeſchrieben iſt, und müſſen daher nicht zwei⸗ mal mit ihm nach Verſailles gehen. Vor allem aber vergeſſen Sie nicht, wenn Sie Ludwig vorgeſtellt wer⸗ den, daß Sie dieſem durch Niches mehr gefallen kön⸗ nen, als wenn Sie thun, als ob Sie von Ehrfurcht ganz verblüfft wären.“
Dies war Bolingbroke's Ahſchiedsrath. Der Bi⸗ ſchof von Frejus nahm mich an dem feſtgeſetzten Morgen in ſeinem Wagen mit nach Verſailles. Welch präch⸗ tiges Werk königlicher Phantafle iſt dieſer Palaſt! Ich kenne in keinem Heldengedichte eine großartigere Idee,


