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ich veſſen Augelegenheiten mit der Sache Montreuil's, und haßte den Letzteren genug, um auch das erſtere nicht leiden zu können; alle Parteineigungen bilden ſich, glaube ich, ſo ziemlich auf dieſelbe Art. Ich theilte Bolingbroke offen meine Abneigung gegen den Cheva⸗ lier mit.
„Unter uns geſagt,“ bemerkte dieſer,„hat ein klu⸗ ger Mann in Ihrer Lage nur wenig Veranlaſſung, ſich an Jakob den Dritten anzuſchließen. Lieber möchte ich Ihnen rathen, Ihres Vaters Ruf an dem franzöſi⸗ ſchen Hofe zu benützen und bei dieſem Dienſte zu neh⸗ men, wie er. In England geſtalten ſich die Sachen düſter für Sie, überall aber ſonſt hell.“
„Ich habe bereits,“ antwortete ich,„bei mir die Vortheile begriffen und erwogen, welche ich von dem Eintritte in die Dienſte Ludwigs zu erwarten hätte. Aber er iſt alt— er kann nicht mehr lange leben. Das Volk macht jetzt den Parteien den Hof— nicht dem Könige. Welche Partei halten Sie für die vor⸗ theilhafteſte— die der Frau von Maintenon?“
„Nein, ich bin anderer Anſicht; ſie iſt eine kalte Freundin und verlangt nie eine Gunſt von Ludwig für Jemand aus ihrer Familie. Ein kühnes Spiel ließe ſich ſpielen, wenn Sie ſich an die Herzogin von Orleans, die Mutter des Herzoges, anſchließen wollten. Sie iſt zwar die bitterſte Feindin der Maintenon und eine hef⸗ tige, ſtolze, rohe Frau; aber ſie hat Verſtand, Talent, Geiſtesſtärke und wird es jedem Mann von Geburt, der ihr Achtung bezeugt, eifrigſt lohnen. Freilich kann ſie Nichts für Sie thun bis zum Tode des Königes, und
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