Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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Devereur, ſich meiner Tabaksboſe zu bedienen, und werfen Sie dann einen Blick auf den Deckel.“ „Das Portrait Karls II. ſchmückt ihn— nicht wahr?“ „Nein, Graf Devereur, die Diamanten ſchmücken ihn. Das Geſicht Seiner Majeſtät dünkte mir ſehr ſchön, ſo lange der König lebte; jetzt aber, auf mein Gewiſſen, halte ich es für die häßlichſte Larne, die ich je geſehen. Allein ich lenkte Ihre Aufmerkſamkeit auf das Gemälbe, weil wir gerade von Liebe ſprachen, und der alte Rowley glaubte, er verſtehe ſich beſſer darauf als irgend ein Anderer. Alle ſeine Höflinge haiten dieſelbe Meinung von ſich, und ich varf wohl ſagen, die beaux gargons aus der Zeit ver Königin Anna werden behaupten, Nie⸗ mand von der Hterde König Karlchens habe gewußt, was Liehe ſei. Oh! es iſt ein ſonderbarer Kreis von umwälzungen, dieſe Liebe! Wie vie Erde wechſelt ſie ſtets und hat doch immer denſelben Stoff.“ „L'amour, l'amour, toujours'amour, mit dem Grafen Anton Hamilton!“ ſagte Bonlainvilliers.„Im⸗ mer iſt er an dieſem Kapitel, und sacre bleu! in ſeinen iüngeren Jahren, höre ich, ſei er wie Kakus, der Sohn Vul⸗ kans, geweſen, und habe nichts als Flammen geathmet.“ „Sie ſchmeicheln mir,“ entgegnete Hamilton.„Löſen Sie mir jetzt ein ſchwieriges Räthſel, Lorb Volingbroke Warum hält es ein junger Mann für das größte Con⸗ pliment, wenn man ihn für verſtändig hält, während man einem alten Manne nichts Angenehmeres ſagen kann, als— er ſei ein Narr geweſen?“ „Iſt denn Liebe eine Nrrheit?“ fragte Lord Bo⸗ lingbrole.

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