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24 wie zwiſchen Chriſtvph Columbus und dem Kapitän eines Paketbootes zwiſchen Calais und Dover““
„Aber,“ rief Anton Hamilton, indem er mit der Miene eines Mannes, der etwas Witziges ſagen will, eine Priſe Tabak nahm—„aber was haben wir— wir Geiſter der Welt, nicht Sprößlinge des Kloſters“ — dabei ſah er Huet an— mit der Gelehrſamkeit zu thun? Alles, was wir von kaſtaliſchem Waſſer in unſer Gehirn zu gießen brauchen, iſt das, welches am leich⸗ teſten auf die Zunge fließt.“
„Kurz,“ ſagte ich,„Sie behaupten alſo, vaß Alles, was ein Freund in unſerem Kopfe ſucht, eine artige Quantität Beredſamkeit iſt?“
„Nichts Anderes, mein lieber Graf,„entgegnete Hamilton ernſthaft,„und dieſem Grundſatze will ich einen zweiten beifügen, der ſich auf das andere Ge⸗ ſchlecht bezieht. Alles, was eine Geliebte in unſerem Herzen ſucht, iſt eine Quantität Liebe darin.“
„Wie! ſo gälten denn Edelſinn, Muth, Ehrliebe unſerer Geliebten nichts?“ rief Chaulien.
„Nein; denn ſind Sie ein leidenſchaftlicher Lieb⸗ haber, ſo wird ſie glauben, daß Sie alle dieſe Tugenden beſitzen, und find Sie dies nicht, ſo wird ſie glauben, Sie beſitzen keine einzige derſelben.“
„Ach! es war ein ſchöner Hof der Liebe, an wel⸗ chem ſich der Freund und Biograph des Grafen Gram⸗ mont in dieſer Kunſt ausbildete!“ bemerkte Bolingbroke.
„So glaubten wir damals, Mylord, aber die Mode, den Hof zu machen, wechſelt eben ſo oft, als die Mote, Kleider zu fertigen. Erweiſen Sie mir die Ehre, Graf


