Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

mach⸗ gegen eren nn ſie elten. ſpra⸗ s war allge⸗ dern. noch eil es krie⸗ enme,

iſcher

h nur t mit von pfin⸗ rſten⸗ weres ſehnte k für ich zu

ewie⸗

dem mals

anzen

9

Geſchichte, auf welche Art ſie zu dem mir zugeſchickten Briefe gekommen, begleitet von tauſend Verwünſchungen dieſer atroces Jésuites, und von tauſend Lobſprüchen des eigenen Geiſtes und der eigenen Tugend. Sobald es der Anſtand geſtattete, brachte ich ſie von dieſem ihr ſo wichtigen Gegenſtande ab und erkundigte mich, ob ſie etwas von Oswald wiſſe oder mir nicht angeben könne, auf welche Art Nachrichten über ihn zu erhalten ſeien. Frau von Balzae haßte gerade, plumpe, offene Fragen und wanderte ſtets durch eine Wildniß von Parentheſen, ehe ſie dieſelben beantwortete. Gleichwohl that ſie dies endlich, jedoch durchaus nicht zu meiner Zufriedenheit. Sie hatte nie mehr etwas von Oswald geſehen oder ge⸗ hört, ſeit er ſie mit ihrem Auftrage an mich verlaſſen hatte. Ich befragte fle ſovann über den Charakter jenes Menſchen und fand, daß Herr Maria Oswald ſich in dieſer Beziehung nicht eben zu rühmen nöthig habe. Doch ſchien er nach ihrer Schilderung mehr ein Schelm, als ein wirklicher Schurke zu ſein, und nach einigen mir von Frau von Balzae mitgetheilten Beiſpielen ſeiner Feigheit hielt ich ihn eines ſo kühnen, planmäßig durch⸗ geführten Streiches für gänzlich unfähig, deſſen ihn Alle, welche ſich um meine Angelegenheiten bekümmer⸗ ten, ſo gern verdächtigten.

Als ich endlich fand, daß weiterer Aufſchluß über vieſen Punkt nicht zu erhalten ſei, wandte ich das Ge⸗ ſpräch auf Montreuil. Aus der Art, wie ſich Frau von Balzac über ihn ausſprach, entnahm ich, daß er in dem Lande in großem Anſehen und bei Hofe in großer Gunſt ſtehen müſſe. Er war frühe mit Vater La Chaiſe be⸗