—
8
Schule der Franzöfinnen an, welche ein wenig Schmach⸗ ten, ein gut Theil Steifheit, eine Gleichgültigkeit gegen äußere Formen, wenn dieſe von ihnen beobachtet werden ſollten, und ein ſtrenges Verlangen derſelben, wenn ſie ſolche von Andern verlangen konnten, erkünſtelten. Hiezu kommt noch, daß ſie ganz einfach über Alles ſpra⸗ chen, ohne ſich je auf Gefühle einzulaſſen. Dies war die Schule, welcher ſie angehörte; außer dieſen allge⸗ meinen Kennzeichen hatte ſie aber auch ihre beſondern. Sie war kühn, ehrgeizig, weltlich, weder herzlos, noch unfreundlich; ſehr ſtolz, ein wenig fromm— weil es damals Mode war— eine begeiſterte Bewundrerin krie⸗ geriſchen Ruhmes, und eine ſehr grübelnde, ſuchende, forſchende und doch talentloſe Ausheckerin politiſcher Pläne.
„Wie mir Paris gefalle!“ ſagte ich, indem ich nur auf die letzte Frage antwortete, und zwar nicht mit ängſtlicher Rückſicht auf Wahrheit.„Kann Frau von Balzac an Paris denken, ohne das Entzücken zu empfin⸗ den, das Jeden begeiſtert, der dieſe Stadt zum Erſten⸗ male betritt? Allein es zog mich noch etwas Theureres hierher, als bloße Neugier eines Fremden; ich ſehnte mich, der Freundin meines Vaters meinen Dank für die Theilnahme auszuſprechen, die ſie mir, wie ich zu glauben wage, bei einer gewiſſen Gelegenheit bewie⸗ ſen hat.“
„Ah! Sie ſprechen von meiner Warnung vor dem ſchrecklichen Montreuil. Ja, ich hoffe, Ihnen damals einen Dienſt geleiſtet zu haben.“
Frau von Balzae beehrte mich ſofort mit der ganzen
——
Geſ Bri dieſ des es d ſo n etw auf Fra und ehe endl Sie hört hatt Me dieſ Doe als von Feig gefü Alle ten,
dieſ ſpre Bal Lan


