Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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Nein, erwiderte ich,hören Sie mich, Sie ſollen nicht allein gehen. Frankreich iſt ohnehin mein eigent⸗ liches Vaterland; dort wurde ich geboren, es iſt an ſich nichts Hartes, zu meinem natale locum zurückzukehren mit Henry St. John dahin zu kommen, iſt eine Ehre. Ich will keine Einwendungen; mein Prozeß iſt zu Ende, Papiere habe ich nur wenige, und mein Geld will ich ſchon hinüberbringen. Erinnern Sie ſich an die Anek⸗ vote, die Sie mir geſtern von Anaragoras erzählten, der, als er nach ſeinem Vaterlande gefragt wurde, nach dem Himmel zeigte. Es läßt ſich dies, hoffe ich, ſo gut auf mich, wie auf Sie anwenden; auf mich, den Unberühm⸗ ten und Unbekannten auf Sie, den Senator und Staatsmann.

Vergebens fuchte mir Bolingbroke meinen Entſchluß auszureden; er war der einzige Freund, den mir das Schickſal gelaſſen, und ich war entſchloſſen, daß das unglück uns nicht trennen ſolle. Endlich umarmte er mich zärtlich und willigte in das, was er nicht hindern konnte.Aber Sie können, ſprach er,England nicht morgen Abend verlaſſen, wie ich es muß.

Verzeihen Sie, erwiderte ich,je kürzer die Vor⸗ bereitung, deſto größer die Aufrezung, und was käme im Leben dieſer gleich?

Wahr, antwortete Bolingbroke,manchen Na⸗ turen, die zu unruhig find, um glücklich zu ſein, kann Aufregung Erſatz für Alles bieten; Erſatz für vergen⸗ vete Jahre und zu Waſſer gewordene Hoffnungen Erſatz für bittere Reue über falſch angewandte Talente und ungezügelte Leidenſchaften. Doch ſparen wir philo⸗ ſophiſche Geſpräche für eine Zeit, wo wir mehr Muſe dazu haben. Sie werden morgen mit mir zu Mittag ſpeiſen, wir gehen dann zuſammen in das Schauſpiel ich verſprach der armen Luch, ich wolle ſie im Theater

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