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Geralds Anhaͤnger ermangelten daher nicht, auf das große Intereſſe hinzudeuten, das ich dabei hätte, hin⸗ ſichtlich eines Teſtamentes, um deſſen Achtheit ich pro⸗ zeſſire, ein Mährchen zu ertichten.
Die Räuber waren durch eine Hinterthüre, die man offen fand, in das Haus gekommen Desmarais aus⸗ genommen hatte Niemand ihr Hereinkommen oder Weg⸗ gehen bemerkt. Dieſer gab an, er habe ein Geſchrei ge⸗ hört— und zwar, da er den größeren Theil der Nacht auswärts zugebracht habe, kaum eine Stunte, nachdem er zu Bette gegangen— er ſei aufgeſtanden und nach meinem Zimmer geeilt, woher der Lärm gekommen ſei — habe auf der Treppe zwei vermummte Männer ge⸗ trofſen— habe den einen davon ergriffen, dieſer habe ihm jedoch einen Dolch in die Bruſt geſtoßen, ihn zu Boden geworſen und ſei auf dieſe Weiſe entkommen— er habe hierauf unverzüglich Lärm gemacht und ſei in Begleitung der übrigen Dienerſchaft, trotz ſeiner Wunde, in mein Zimmer geeilt, wo er Iſora und mich ohne Le⸗ benszeichen in unſerem Blute liegend und den Schreib⸗ tiſch erbrochen gefunden habe.
Dieſer Erzählung widerſprach nur die Angabe der Polizeibeamten, welche den Schreibtiſch nicht erbrochen, ſondern unverſchloſſen undohne Schlüſſel gefunden hatten; der dazu gehörige Schlüſſel fand ſich in einer in meinen Kleidern befindlichen Brieftaſche, wo ich ihn, wie Des⸗ marais mit Recht behauptete, immer zu tragen pflegte. Wie war denn der Schreibtiſch aufgeſchloſſen worden? mon vermuthete mit einem Hauptſchlüſſel, wie ſie er⸗ fahrene Nachtdiebe ſlets bei ſich tragen; dies gab dem


