Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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furchtbaren Nebenbuhler ſah, welcher Iſora ſchon längſt gedroht hatte, meine Hochzeit ſolle mit Blut befleckt werden, war vurch die unläugbaren Beweſſe, daß er an dem Auftritte jener Nacht keinen Theil genommen, et⸗ was betroffen, und noch verwirrter wurden meine Ver⸗ muthungen, wenn ich bedachte, daß, ſo weit die Ver⸗ mummungen und mein eiliger, unordentlicher überblick mir ein Urtheil geſtatteten, keiner von den beiden Schur⸗ ken, am wenigſten aber Iſora's Mörder, den Körper⸗ verhältniſſen und der Größe Geralds entſprach. In⸗ deſſen blieb, mochte er nur mittelbar oder unmittelbar — als Vollzieher oder als Auftraggeber— gehandelt haben, in meinem Inneren kein Zweifel, daß ſein Haupt der Gerechtigkeit verfallen ſei. Ich leitete die Unter⸗ ſuchung gegen Montreuil ein— er war zur Zeit meinet Wiedergeneſung nicht im Lande; allein augenblicklich nach ſeiner Rückkehr trat er keck und unverzüglich auf, ſich der von mir eingeleiteten Unterſuchung zu ſtellen, ja dieſelbe zu verlangen— noch mehr, er fragte, worauf, außer auf meine eigene Aüsſage, ſich die Vehauptung ſtützt, vaß dieſes Paket je in meinem Beſitze geweſen ſei, und zu meiner Verwunderung und Verlegenheit

war es ganz unmöglich, auch nur die unbedeutendſte. Spur von Herrn Maria Oswald aufzufinden. Sein

Halbbruder, der Notar, war allerdings gerade vor dem Ereigniſſe in jener Nacht geſtorben und es war auch wahr, daß er Maria auf ſeinem Todtenbette geſprochen hatte; eine weitere Bekräftigung meiner Angabe konnte jedoch nicht ermittelt werden und eben ſo unmöglich war

es, irgend eine Kunde über dieſen Menſchen zu erhalten

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